| Die Regeln |
Ein Team besteht aus 7 Feldspielern (3 Stürmer, 4 Hintermannschaftsspieler). Bei der Zahl der Auswechselspieler gibt es Unterschiede: Die Feldgröße ist dennoch die gleiche wie beim 15er-Rugby. Ein Spiel dauert 2x7 Minuten mit 2 Minuten Halbzeitpause. Das Finalspiel eines Turniers dauert 10 Minuten pro Halbzeit. Falls dann noch kein Sieger gefunden wurde, gibt es eine Verlängerung von 5 Minuten. Das Spiel endet in diesem Fall dann, wenn ein Team punktet („Sudden death“). Die Regeln sind sehr einfach, was wohl einen Teil des Sevens Rugby Reizes ausmacht. Außerdem lässt es Spielern den Raum und die Möglichkeit, ihre hervorragenden individuellen Fähigkeiten zeigen zu können, was vor allem den athletischen Spielern aus Fiji, Neuseeland und Samoa entgegen kommt. Neuseeland und Fiji sind traditionell die stärksten Nationen im Sevens Rugby, obwohl in den letzten Jahren Argentinien, Australien, England, Frankreich und Schottland auch Turniere gewannen. Diese Turnierform kann in 2 oder 3 Tagen ausgetragen werden und ist ideal für Multisportevents, wie die Olympischen Spiele oder die Commonwealth Games. Sevens Rugby ist bereits vertreten in den World Games, Asian Games, Commonwealth Games, South Pacific Games und Pan American Games. Obwohl die Spielzeit wesentlich geringer ist, erreichen Sevens-Rugbyspiele ähnliche Ergebnisse wie 15er-Spiele, da Versuche in viel schnellerer Abfolge erzielt werden, da die Verteidigung viel mehr auseinander gezogen ist. Gedränge gibt es auch beim Sevens Rugby, sie werden aber mit drei Spielern gespielt. Da Sevens Rugby ein sehr schnelles Spiel ist, wird es meist von Hintermannschaftsspielern oder Dritte-Reihe-Stürmern gespielt. Regeländerungen im Überblick:
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